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Seminare Sozialamt - Mitarbeiterschulung

BG, HG und WG im SGB XII

– die Regelungen im SGB II und SGB XII (§ 7 – § 9 SGB II, § 39 SGB XII)

Die Unterscheidung zwischen Bedarfsgemeinschaft, Haushaltsgemeinschaft und Wohngemeinschaft ist im Kontext des Zweiten und Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB II & SGB XII) zentral – und dennoch in der Praxis oft herausfordernd.


Dieses Seminar liefert Ihnen die rechtlichen Grundlagen der §§ 7 bis 9 SGB II, sowie § 39 SGB XII, zeigt typische Konstellationen im Alltag der Jobcenter und Sozialämter auf und vermittelt anhand praktischer Fallbesprechungen, wie Sie Bearbeitungs‑ und Bescheidfehler vermeiden.


Ziel: Rechtssichere Anwendung der Gemeinschafts‑ und Wohnformen durch Mitarbeitende im Leistungsbereich.

Zu den Seminarinhalten

Angebot

Code....................S4570


Typ.........................Seminar


Dauer.....................2 Tage

                             jeweils 13.00 - 16.00 Uhr


Preis.......................210 €* (Ust. - befreit)


Ort.........................Online (MS Teams)

                                 Hinweise zur Online-Teilnahme

*Beachten Sie die Hinweise zu Rabatt- und Sonderkonditionen in     den Teilnahmebedingungen

Nächster Termin

BG, HG und WG im SGB XII

03. und 04. März 2027

Weitere Termine

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Seminarinhalte

Überblick über Gemeinschaftsformen im SGB II und SGB XII

  • Bedarfsgemeinschaft (§ 7 SGB II)
    Aufbau und Varianten der Bedarfsgemeinschaft
    Bedeutung für die Leistungsgewährung im SGB II
    Einordnung im Verhältnis zum SGB XII (grundlegender Überblick)

Haushaltsgemeinschaft im SGB II (§ 9 Abs. 5 SGB II)

  • Bedeutung für den Einsatz von Einkommen und Vermögen

  • Vermutungsregelungen und deren praktische Anwendung

  • Relevanz für die Leistungsprüfung im Alltag

Haushaltsgemeinschaft im SGB XII (§ 39 SGB XII)

  • Definition und Abgrenzung zur Einstandsgemeinschaft

  • Bedeutung für die Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU)

  • Besonderheiten bei verschiedenen Personenkonstellationen

  • Unterschiede in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Abgrenzung zur Wohngemeinschaft

  • Unterschiede zwischen Haushalts- und Wohngemeinschaft

  • Relevanz für die Leistungsgewährung im SGB II und SGB XII

  • Typische Fallkonstellationen aus der Praxis

Einstandsgemeinschaft im SGB XII

  • Grundlagen nach §§ 19, 27a, 43 SGB XII

  • Unterschiede zwischen Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung

  • Bedeutung des Zumutbarkeitsbegriffs

  • Typische Konstellationen und deren rechtliche Bewertung

Zielgruppe

Mitarbeitende in Sozialämtern und Jobcentern, neue Mitarbeitende mit Grundverständnis, Quereinsteiger mit juristischen Vorkenntnissen oder sonstige interessierte Personen

Methoden

  • Fachlicher Input mit Schwerpunkt Recht und Praxis

  • Fallarbeit mit realen Konstellationen aus dem Leistungsalltag

  • Gruppen‑ oder Einzelarbeit zur Fallreflexion und Strategieentwicklung

  • Kollegialer Austausch zu Handlungsmöglichkeiten und Bescheidpraxis

Materialien

  • Handout zur Veranstaltung

Lehrkraft

Dozent Oliver Riegel

Zertifikat

Alle Teilnehmenden erhalten

ein qualifiziertes Zertifikat. 

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Kontakt

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

​

kontakt@praxis-akademie-sgbii.de

Tel.: +49 160 1182 687

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular: 

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Die nächsten Termine

Bedarfsgemeinschaft, Haushalts‑ und/oder Wohngemeinschaft

die Regelungen im SGB II (§ 7 – § 9 SGB II, § 39 SGB XII)


Beendet

210 €

BG, HG und WG im SGB XII

– die Regelungen im SGB II und SGB XII (§ 7 – § 9 SGB II, § 39 SGB XII)


3. + 4. März 2027

210 €

BG, HG und WG im SGB XII

– die Regelungen im SGB II und SGB XII (§ 7 – § 9 SGB II, § 39 SGB XII)


13. + 14. Oktober 2027

210 €


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Bedarfsgemeinschaft ist nicht gleich Wohngemeinschaft – die Unterscheidung ist in der Praxis sehr relevant aber nicht immer ganz einfach

Bedarfsgemeinschaft ist nicht gleich Wohngemeinschaft – und nicht jede Haushaltskonstellation führt automatisch zum Leistungsanspruch.
Wer im Jobcenter und Sozialamt rechtssicher entscheiden will, muss die Unterschiede kennen – und die Fallkonstellation sauber prüfen.
Denn am Ende geht’s darum, Leistungen korrekt zu gewähren – und rechtlich auf sicherem Boden zu stehen.

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